Lufft Kalibrierlabor in Aktion

4 überzeugende Argumente für eine regelmäßige Sensorkalibrierung

Die Kalibrierung von sensiblen Geräten wie Umgebungs– oder Industriesensoren ist für deren Zuverlässigkeit unerlässlich. Leider legen viele Unternehmen nicht den gebührenden Wert auf die Kalibrierung ihrer Messinstrumente. Sie sehen dies stattdessen als unnötigen Aufwand. Eine Unterlassung kann jedoch zu Einbußen hinsichtlich der Gewinne, des Rufs oder gar des Marktanteils führen.

Gründe für die Kalibrierung von Sensoren

Heutzutage gibt es eine große Auswahl an Messgeräten. Die meisten davon sind für den sofortigen Gebrauch direkt nach dem Auspacken geeignet, sofern sie in relativ unkritischen Anwendungen zum Einsatz kommen. Wenn Sie jedoch einen Sensor suchen, der die bestmögliche Genauigkeit liefert, sollten Sie ihn zunächst innerhalb des Systems, in dem Sie ihn einsetzen werden, kalibrieren.

Das spricht alles für die regelmäßige Kalibrierung von Sensoren:

  • Sensoren, die während der Lagerung, des Transports und/oder der Montage Stößen, Temperatur-Schwankungen, hoher Feuchtigkeit oder Ähnlichem ausgesetzt sind, weichen im Laufe der Zeit leicht von der anfänglichen Genauigkeit ab.
  • Selbst wenn Sie Ihre Sensoren immer vom selben Hersteller beziehen, besteht die Möglichkeit, dass diese voneinander abweichen, da diese nach längerer Nutzung leicht driften können.
  • Die in den Sensoren verwendeten Technologien veralten mit der Zeit. Parallel dazu ändert sich ihre Reaktionsfähigkeit. Daher ist es wichtig, diese entsprechend des technologischen Stands zu kalibrieren, um langfristig genaue Ergebnisse sicherzustellen.
  • Faktoren wie Rauschen und Hysterese beeinflussen die Sensor-Leistung und damit die Genauigkeit der Ergebnisse. Sensoren sind bis zu einem gewissen Grad einem zufälligen Rauschen ausgesetzt. Messgeräte mit einem niedrigen Signal-Rausch-Verhältnis haben Probleme bei wiederholbaren Messungen. Außerdem weisen manche Sensoren eine Hysterese auf, d.h., dass sie dazu neigen, mit einem abnehmenden Signal zu hohe und mit einem zunehmenden Signal zu geringe Messwerte auszugeben. Dieses Phänomen tritt meist bei Drucksensoren auf.

Risiken bei der Verwendung eines nicht kalibrierten Sensors

Ihr Unternehmen ist anfällig für die folgenden Risiken, wenn Sie einen Sensor verwenden, der nicht regelmäßig oder bei Bedarf kalibriert wird:

  • Wenn Sie weiterhin Geräte verwenden, die nicht kalibriert sind, entsteht viel Abfall. Kostbare Zeit, Arbeit und Material werden verschwendet, was schließlich zu einer verminderten Effizienz führt. Außerdem wirkt sich die schlechte Qualität der produzierten Produkte aufgrund fehlerhafter Messgeräte auf den Umsatz aus und führt u.U. zu Gewinn-Einbußen.
  • Nicht regelmäßig kalibrierte Messgeräte beeinflussen die Qualität von Endprodukten. Der Ruf Ihres Unternehmens hängt von der Qualität Ihrer Produkte ab. Wenn Sie sicherstellen, dass Ihre Messgeräte regelmäßig kalibriert werden, wirkt sich dies positiv auf die Produktqualität aus und somit auf den Ruf Ihres Unternehmens.
  • Wenn aufgrund ungenauer Messgeräte Produkte von schlechter Qualität auf den Markt gelangen, werden Kunden dies schnell herausfinden und im schlimmsten Fall zur Konkurrenz wechseln. Mithilfe präziser, kalibrierter Messtechnik können Hersteller gewährleisten, dass ihre Produkte stets den Erwartungen und Anforderungen der Kunden entsprechen.

Weitere Schwierigkeiten, die bei der Vernachlässigung von Kalibrierungen auftreten können:

  • Gesundheits-Gefährdung Ihrer Kunden
  • Anfälligkeit für Probleme mit der Abteilung für Lebensmittelsicherheit
  • Mögliche Verstöße gegen die sogenannten HACCP-Vorschriften (Hazard analysis and critical control points)
  • Rechtliche Zurechtweisung bzw. Verwarnung durch Regierungseinrichtungen
  • Im schlimmsten Falle die Schließung durch das Umwelthygieneamt

Kalibrier-Fachleute bzw. akkreditierte Kalibrierlabore sind die beste Adresse, wenn es darum geht, dass Ihre Messtechnologien über die gesamt Nutzungsdauer hinweg hochpräzise Ergebnisse liefern. Sie helfen Ihnen dabei, die oben genannten Risiken zu vermeiden. Zur zusätzlichen Unterstützung gibt es smarte Kalibrier-Software, die Sie an Termine erinnert und so den Prozess möglichst einfach gestalten.

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Informationen zum Autor

Edward Simpson

Edward Simpson arbeitet für RS Calibration Services und kann erst ruhen, wenn selbst der kleinste Geräte-Fehler behoben ist. Er lebt in Pleasanton, CA und schreibt gerne über die Funktionsweise von Maschinen sowie über die Bedeutung der richtigen Wartung und Kalibrierung verschiedener Geräte. Wenn er nicht gerade arbeitet oder schreibt, hält er sich mit Jogging fit.

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