Die Zukunft ist mobil – MARWIS kommt

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Die Geschichte von Straßenwetter-Informationssystemen bringt uns zurück ins Jahr 1999, in dem der passive invasive Sensor namens IRS20-UMB entwickelt wurde. Schon damals war er in der Lage, die Oberflächen- und Tiefentemperaturen zu messen, Straßenzustände sowie Salzgehalt zu erkennen und die Wasserfilmhöhe anzuzeigen. Zwei Jahre später erschien der IRS21 und brachte Verbesserungen bei der Wasserfilmhöhenmessung mit sich. Nichtsdestotrotz gab es weitere Verbesserungen durch den IRS31, eingeführt im Jahre 2007, der die Wasserfilmhöhe mithilfe von Radarsensoren misst. Letztendlich kam die letzte Version der passiven invasiven Straßensensoren mit dem IRS31Pro 2013 zum Vorschein.

Eine andere Art von Straßenwetter-Informationssystem ist der NIRS31-UMB, der optoelektronisch arbeitet und somit nicht in die Straße eingebettet werden muss – im Gegensatz zur IRS-Reihe. Er kam 2011 auf den Markt und wird auf Straßenbrücken angebracht, um aus einer gewissen Distanz heraus zu messen. Alle bereits erwähnten Sensoren müssen jedoch an einem fixierten Punkt angebracht werden, der durch vorherige Beobachtung ermittelt wird. Die Straßen können mit diesen Systemen also nicht lückenlos gemessen werden. Aus diesem Grund schafft ein mobiler Straßensensor, der in der Lage ist die Straßen während des Fahrens zu erkunden, einen enormen Mehrwert verglichen mit den bisherigen Modellen. Natürlich kam diese Überlegung auch Lufft schon vor Jahren in den Sinn, weshalb ein großes Projekt gestartet wurde. Die Herausforderung war die Erfindung eines Straßensensors, der trotz sich bewegender Umgebung verschiedenste Umfeldparameter messen und umfassende Daten generieren kann. Nun ist es an der Zeit die neue Generation der intelligenten Straßenwetter-Informationssysteme zu präsentieren: den MARWIS.

MARWIS-Premiere auf der Intertraffic

MARWIS bringt riesige Vorteile mit sich, wie zum Beispiel die smarte Reduzierung der Salzstreumenge auf glatten Straßen, die sichere Navigation von Bussen und PKWs, die genaue Errechnung der Fahrtdauer, die systematische Eliminierung sogenannter schwarzer Löcher bei der Wettervorhersage und viele andere Einsatzmöglichkeiten, denen kaum Grenzen gesetzt sind. Des Weiteren ist der MARWIS kostengünstiger als fixierte Straßensensoren, schnell und handlich. Er misst ganze 100 Mal in der Sekunde direkt vom Fahrzeug aus und übermittelt die Daten per Bluetooth an Geräte wie zum Beispiel ein iPad, das diese schnell auswerten und wenn gewünscht weitersenden kann.

Sein erster öffentlicher Auftritt findet auf der Intertraffic in Amsterdam statt, die zwischen 25. und 28. März abgehalten wird. Besuchen Sie MARWIS am Stand 11.532 – die Uhr tickt.

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