Monitoring-Software von Lufft im Überblick: SmartGraph3 und MCPS7

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Anspruchsvolle und komplexe Messaufgaben sind nur mit hochpräzisen Geräten zu meistern. Das Mess- und Regeltechnikunternehmen Lufft steht dafür seit über 130 Jahren mit seinem Namen und der erbrachten konstanten Qualität. Neben dem Messen, Speichern und Übertragen von Umweltgrößen spielt die Auswertung der Daten eine enorme Rolle. Die Dokumentation von Messdaten hat verschiedene Gründe: Langfristige Beobachtung dienen der frühzeitigen Erkennung von Veränderungen, auf kurzfristige Abweichungen kann schnell reagiert werden. Die Darstellung und Auswertung der gemessenen Daten wie beispielsweise Temperatur, Feuchte und Strömung erfolgt durch eine an das Messgerät angeschlossene Client- und Server-Struktur, wodurch der Nutzer nur die für ihn relevanten Daten erhält. Um eine permanente Übertragung der Messergebnisse garantieren zu können, hat Lufft die Software SmartGraph3 entwickelt und bietet zudem für besondere Anwendungen die Software MCPS7.

» Verwalten und archivieren von Daten: SmartGraph3 für Lufft Handmessgeräte und Datenlogger

Die Lufft-Software SmartGraph3 verwaltet und archiviert Messdaten von Lufft-Handmessgeräten wie dem Allrounder XA1000 als auch von Lufft-Datenloggern wie der OPUS20-Serie. Dabei verwaltet die Anwendung je nach Gerät die Daten in Echtzeit oder durch zyklisches Auslesen des Messnetzes.

Die im Lieferumfang bei jedem Handmessgerät und Datenlogger enthaltene Windows-kompatible Software SmartGraph3 erlaubt eine übersichtliche Darstellung und einfache Erfassung aller Messdaten. Die Auswertung der Daten erfolgt über die USB-Schnittstelle. Neben dem Auslesen der Daten, können parallel Messungen vorgenommen und aufgezeichnet werden. Dafür verfügt die Software über einen Recorder-Modus. Die tabellarische und grafische Messwertdarstellung, umfassende Ausdruck- und Exportfunktionen sowie Zoom- und Scroll-Werkzeuge für die gezielte grafische Auswertung sind Standardfunktionen der Monitoring-Software SmartGraph3.

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Darstellung von Messdaten in der Software SmartGraph3

Im Gegensatz zu den Handmessgeräten wird der Datenlogger OPUS20 automatisch vom Computer als Netzwerkgerät erkannt und hinzugefügt. Durch die Netzwerkfunktion können gleichzeitig beliebig viele OPUS-Geräte ausgewertet werden. Die Gerätekonfiguration zur Überprüfung der Installationsparameter kann ausgedruckt werden. Die Funktionen für die Auswertung der Messdaten der Software sind identisch zu denen der Handmessgeräte. Ein Unterschied ist aber, dass die Alarmgrenzen zeitlich variabel wie die Messdaten verwaltet werden können. Somit kann jederzeit nachvollzogen werden, wann sich Alarmgrenzen verändert haben.

» Spezialist auf seinem Gebiet: Software MCPS7 mit 21 CFR Part 11 Konformität

Sollte der Funktionsumfang der SmartGraph3 für eine Sonderanwendung der OPUS20-Serie nicht ausreichen, bietet Lufft zusätzlich die spezielle Software MCPS7 an. Hier können von der Konfiguration, Datenspeicherung und -übertragung bis hin zur Alarmierung, dem Exportieren der Messwerte, der Benutzerverwaltung, Visualisierung und Berichterstellung individuelle Anpassungen vorgenommen werden. Die Software ist der Spezialist auf seinem Gebiet und erfüllt Anforderungen von Kunden, die Messdaten vor allem in Echtzeit abrufen möchten. So können die Daten im Sekundenraster erfasst und Durchschnittswerte gebildet werden. Die Rohdaten werden dabei in die Rechnerzentrale übertragen, die gleichzeitig große Datenmengen verwaltet und unterschiedliche Messgrößen und -orte übersichtlich anordnet. Eine einfache Darstellung der Ergebnisse reicht hier nicht aus – das User-Interface zeichnet alle Daten übersichtlich auf und ist für den Anwender intuitiv zu bedienen. Das Berichtwesen mit der Möglichkeit zur Bildung von Chargenprotokollen ist neben der 21CFR-Konformität als großer Vorteil im Vergleich zur SmartGraph3 zu nennen. Der in der Software MCPS7 eingebaute Webserver macht zudem alle definierten Diagramme für andere Anwender im Intra- und Extranet sichtbar.

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Verschiedene Benutzeroberflächen der MCPS7

Die MCPS7 wurde nach den härtesten Monitoring-Vorgaben der Welt entwickelt. Die Software wurde nach dem Gesetz 21 CFR Part 11 zertifiziert. Die Vorschrift 21 CFR Part 11 der US-Aufsichtsbehörde FDA (Food and Drug Administration) trat im Jahre 1997 in Kraft. Sie definiert verschiedene Akzeptanzkriterien an die Verwendung von elektronischen Aufzeichnungen. Dabei müssen diese ebenso vertrauenswürdig, verlässlich und gleichwertig sein wie traditionelle Aufzeichnungen mit dem Papier. Die Software MCPS7 erfüllt diese gesetzlichen Anforderungen umfassend, denn die Nutzung von Computersystemen im geregelten Bereich wie beispielsweise der pharmazeutischen Industrie unterliegt den Anforderungen der Zulassungsbehörden. Durch die Entwicklung der Monitoring-Software nach diesem Gesetz verzichtet die Pharmaindustrie zum größten Teil auf teure Papierdokumentationen. Die damit einhergehende Kostenreduktion trägt somit zur Beschleunigung von Entwicklungsprozessen und einer Erhöhung der Produktivität durch schnelleren Zugriff auf die Dokumente bei. Auch hier ist Lufft in seiner Funktion als Innovator und Experte auf dem Gebiet der industriellen Datenerfassung sehr gefragt.

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